Europas größter Softwarehersteller hat im 3. Quartal in widriger Wirtschaftslage mehr Cloudverträge abschließen können als zunächst erwartet. Konzernchef Christian Klein wurde daraufhin für die Clouderlöse im Gesamtjahr etwas zuversichtlicher als zuletzt. Ein Grund ist auch, dass es bei SAP mit dem vor Jahren von Klein intensivierten Schwenk zu Cloudsoftware rund läuft. Die aus bestehenden Abos für Cloudsoftware über die kommenden zwölf Monate zu erwartenden Erlöse legten im Jahresvergleich um 28 % auf 24,1 Mrd. € zu.
Nachdem sich der DAX zur Wochenmitte etwas stabilisieren konnte, verlor die Erholung zuletzt etwas an Schwung. Zeitweise war der dt. Leitindex auf das höchste Niveau seit vier Wochen geklettert, schaffte es jedoch nicht, die 50-Tage-Linie nachhaltig zu überwinden. Nun richten sich alle Augen auf die laufende Berichtssaison.
Der Sportartikelhersteller hat das 3. Quartal ersten Berechnungen zufolge mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Im Zuge dessen blickt das Management optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Konzernchef Björn Gulden hob eine gute Nachfrage nach Bekleidung hervor, welches das Lifestyle-Geschäft antreibe. Er räumte aber auch Probleme ein.
Stockholm – Die wochenlang anhaltende Dürre in weiten Teilen Europas hat den Gartengeräteanbieter tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Der Umsatz ging im 3. Quartal insgesamt auf 9,01 (9,20) Mrd. SEK zurück. Die Division Forest & Garden verzeichnete organisch ein Minus von 10 %. Neben der Dürre belasteten schwache Verbraucher in Deutschland und Frankreich.
Paris – Wegen der Unruhen in Frankreich hat der Supermarktkonzern seine Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Die Unruhen halten aus Sicht des Konzerns Kunden fern, untergraben das Verbrauchervertrauen und erhöhen die Kosten. Der bereinigte Gewinn pro Aktie dürfte in diesem Jahr daher nur stabil bleiben oder leicht wachsen.
Nach einem erfolgreichen dritten Quartal wird der Schmierstoffhersteller für das Gesamtjahr 2026 noch etwas zuversichtlicher. Für den 30. Oktober hat das Management detaillierte Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate angekündigt.
Während mit den US-Banken in den USA bereits der Startschuss für die Berichtssaison für das 3. Quartal fiel, haben auch hierzulande bereits die ersten Unternehmen vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben.
Wenn in den USA die Berichtssaison beginnt, richtet sich der Blick der Finanzwelt traditionell zuerst auf die Großbanken. Sie eröffnen jedes Quartal den Reigen der Unternehmensbilanzen und gelten als Frühindikator für Konjunktur, Kreditnachfrage und Stimmung an den Kapitalmärkten. Entsprechend aufmerksam wurde auch diesmal verfolgt, was die Institute zu berichten hatten.