New York – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Jahr trotz eines enttäuschenden Anleihehandels mit einem überraschend starken Gewinnsprung begonnen. Starke Zuwächse im Aktienhandel und Investmentbanking machten einen Rückgang im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen mehr als wett. Mit 5,4 Mrd. $ verdiente das Geldhaus im 1. Quartal 18 % mehr als ein Jahr zuvor.
Nächster Dieselprozess droht zur Hängepartie zu werden
Mehr als zehn Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals kommt die juristische Aufarbeitung bei Audi weiterhin nur schleppend voran. Im zweiten Strafprozess vor dem Landgericht München zeichnet sich eine ähnlich langwierige Beweisaufnahme ab wie bereits im ersten Verfahren.
New York – Nikes Chief Innovation Officer verlässt den Sportartikelriesen nach weniger als einem Jahr. Die Personalie ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Bemühungen um eine Trendwende ins Stocken geraten. CEO Elliott Hill hatte den langjährigen Manager Tony Bignell im vergangenen Juni auf diese Position befördert. Die Personalie gehörte seinerzeit zu den ersten Maßnahmen von Hill als CEO. Bignell sollte die Innovationskraft von Nike wieder in Schwung bringen. Nun verlässt Bignell, der laut Nike eigene kreative und philanthropische Interessen verfolgen möchte, das Unternehmen und ist damit bereits der dritte Innovationschef, der diesen Posten in weniger als drei Jahren wieder aufgibt.
Der DAX gab zu Wochenbeginn, angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten, wieder deutlich nach. Der dt. Leitindex nähert sich damit seinem Niveau vor dem Kurssprung am vergangenen Mittwoch, als eine vorerst beschlossene Waffenruhe im Iran für einen Kurssprung gesorgt hatte. Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende und der daraufhin von US-Präsident Donald Trump angekündigten Seeblockade stiegen die Ölpreise wieder deutlich an.
Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen vorangetrieben. So gab der Umsatz in 2025 zwar auf 788,0 (797,0) Mio. € nach, das bereinigte Ebitda kletterte jedoch auf 41,1 (22,6) Mio. €.
Die F&E-Aufwendungen reduzierten sich auf Basis der verstärkten Kostendisziplin auf 37,5 (50,9) Mio. €. Nach Steuern konnte der Verlust auf –103,5 (196,1) Mio. € nahezu halbiert werden.
Fed-Nachfolge von Powell verzögert sich – Unsicherheit über Zeitplan wächst
Die Nachfolge an der Spitze der US-Notenbank (Fed) gerät zunehmend unter Zeitdruck. Die für kommende Woche erwartete Anhörung des von US-Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten Kevin Warsh im Bankenausschuss des Senats verschiebt sich offenbar.
Der chinesische Chipzulieferer Victory Giant Technology will mit einem Zweitlisting in Hongkong Milliarden einnehmen. Der Hersteller von Hochpräzisions-Leiterplatten, die unter anderem auch Nvidia einsetzt, strebt einen Erlös von 17,50 Mrd. Hongkong-Dollar an, umgerechnet etwa 1,9 Mrd. €.
Die Bundesregierung macht in Sachen Krisenbewältigung keine gute Figur. Nachdem sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), einen heftigen Schlagabtausch lieferten, musste sich Bundeskanzler Friedrich Merz um die Schadensbegrenzung kümmern. Herausgekommen ist das Energiesofortprogramm.