Der DAX muss sich zum Wochenstart oberhalb der runden Marke bei 26.000 Punkten behaupten, die erst zum Wochenende zurückerobert werden konnte. Vor allem die Ölpreise dürften sich jedoch als Hindernis für deutliche Kurssteigerungen erweisen. Nach der Ankündigung der iranischen Regierung, in den kommenden Tagen eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einzurichten, zog der Preis für Öl erneut an.
Die Europäische Union (EU) plant im Kampf gegen den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Touristenhochburgen schärfere Regeln für Kurzzeitvermieter wie Airbnb. Dies geht aus einem Gesetzentwurf hervor. EU-Kommissionsvizepräsidentin Teresa Ribera wird das Gesetz für bezahlbaren Wohnraum ("Affordable Housing Act") voraussichtlich am 9. September vorstellen.
Das MDAX-Unternehmen baut seine Position im zukunftsträchtigen Advanced Packaging weiter aus. Der Halbleiterausrüster hat mit Manz Asia eine strategische Zusammenarbeit vereinbart.
Toronto – Beim kanadischen Sportartikelhersteller kehrt weiter keine Ruhe ein. Der Umsatz ging im 2. Quartal erneut um 4 % auf 2,42 Mrd. $ zurück. Noch schwächer entwickelte sich das vergleichbare Geschäft: Weltweit sank der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 10 %, in Nordamerika sogar um 12 %. Nach Steuern ging der Gewinn auf 329,2 (370,9) Mio. $ zurück.
Europas größter Autobauer Volkswagen steht vor einem tiefgreifenden Konzernumbau. Nach wochenlangen Verhandlungen hat der Aufsichtsrat einstimmig ein umfangreiches Sanierungskonzept gebilligt. Vorstandschef Oliver Blume will damit die Profitabilität des Konzerns deutlich steigern.
New York – Der US-Chipkonzern hat ein starkes 3. Quartal hinter sich – eigentlich. Denn trotz guter Zahlen konnte Broadcom mit seinem Ausblick die hohen Markterwartungen nicht erfüllen. Für das lfd. Geschäftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen nun mit KI-Erlösen von 58 Mrd. $ statt der zuvor angepeilten 56 Mrd. $.
Auf Halbjahressicht musste der Bahninfrastrukturbetreiber zwar ein langsameres Wachstum verbuchen, doch die Langfristaussichten bleiben weiterhin intakt. Im Interview mit Vossloh-Finanzvorstand Dr. Thomas Triska spricht der ES über die Nachfrage nach Bahninfrastruktur, das internationale Geschäft und die Übernahme von Cordel.
Nach dem kräftigen Einbruch der Investitionen in den Vorjahren gewinnt Deutschland für ausländische Investoren wieder an Attraktivität, vor allem in Europa. Dabei zeichnet sich eine Verschiebung bei den Herkunftsländern des Kapitals ab, wie aktuelle Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen.