Nach der jüngsten Hängepartie ist die aktuelle Berichtswoche vollgepackt mit Ereignissen: In Nahost scheint die Gesprächsbereitschaft wieder gestiegen zu sein, die Bilanzsaison hat so richtig Fahrt aufgenommen und Mitte der Woche trifft sich die US-Notenbank. Zwar dürfte die Fed in der Warteschleife stecken, aber mögliche Zwischentöne sollten genau interpretiert werden.
Steigende Kerosinpreise, geopolitische Unsicherheiten und angespannte Lieferketten haben der Luftfahrtbranche in den vergangenen Monaten zugesetzt. Doch von einer Nachfrage- bzw. Auftragsdelle war auf der wichtigen Messe für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung im britischen Farnborough nichts zu spüren, auch wenn die Branche bei der Produktion weiterhin mit Engpässen bei Triebwerken und anderen Komponenten zu kämpfen hat.
London – Der Pharmakonzern hat ein erfolgreiches 2. Quartal abgelegt und konnte seinen Umsatz um 6 % auf knapp 15,4 Mrd. $ steigern. Dabei profitierte der britisch-schwedische Konzern u.a. von steigenden Verkäufen bei Krebsmedikamenten und Arzneimitteln gegen seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen.
Nachdem bereits zum Wochenstart die sinkenden Ölpreise die Stimmung an den Börsen gesteigert hatten, knüpfte der DAX auch zuletzt an den Kursgewinnen an. Das Rekordhoch bei 25.900 Punkten rückte wieder ins Sichtfeld. Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Ölsorte Brent entfernte sich weiter von der 100 $-Marke.
Zwischen Krise und Comeback: Der VW-Konzern steckt mitten im größten Umbau seit Jahren. Während die Pkw-Sparte weiter mit Gegenwind kämpft, entwickeln sich einzelne Bereiche deutlich besser. Besonders die Nutzfahrzeugtochter Traton fährt derzeit auf der Überholspur.
In den USA hat die Berichtssaison bereits Fahrt aufgenommen und strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Auch hierzulande haben zuletzt einige Unternehmen ihre vorläufigen Ergebnisse für das 2. Quartal und das 1. Halbjahr vorgestellt.
Sie sind das liebste Regierungs-Instrument von US-Präsident Donald Trump: Zölle! Angesichts des Iran-Konflikts wurde es jedoch, abgesehen von Querelen gegen Spanien und Kanada, relativ ruhig um DAS Thema der vergangenen zwei Jahre. Doch das änderte sich am heutigen Morgen.