Nachdem die US-Notenbank Fed den Leitzins, wie erwartet, angehoben hat, zeigten sich Anleger hierzulande erleichtert und der DAX konnte zeitweise einige Punkte aufholen. Zuletzt konnte sich der dt. Leitindex weiter von der psychologisch wichtigen Marke bei 25.000 Zählern absetzen. Bereits zur Wochenmitte konnte der DAX wieder leicht aufholen, nachdem die Ölpreise etwas nachgegeben hatten.
Die US-Notenbank Federal Reserve hebt wegen der hartnäckig hohen Inflation erstmals seit Sommer 2023 den Leitzins an. Dieser steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 %, wie der Fed-Zentralbankrat mitteilte. Die Entscheidung werde eine schnellere Rückkehr zum Zwei-Prozent-Inflationsziel der Fed unterstützen, sagte Fed-Chef Kevin Warsh.
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hat über eines ihrer Mitglieder Klage gegen den Prothesenhersteller eingereicht. Dem Antrag zufolge geht es um die Angaben zum Russlandgeschäft im Wertpapierprospekt zum Zeitpunkt des IPO im vergangenen Jahr.
Verzögerungen beim aufgelegten Effizienzprogramm und die Straffung der Organisationsstruktur auf zwei Vorstandsmitglieder hat den Waschanlagenbauer veranlasst, die Guidance für das laufende Jahr anzupassen. Die Position des CSO (Chief Sales Officer) wird neu geordnet und stärker in die operative Gesamtverantwortung integriert.
Während für die CDU und speziell für Bundeskanzler Friedrich Merz mit dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ein politischer Albtraum wahr geworden ist, bäumt sich ganz allmählich in Europa eine Schuldenlawine auf, die schon bald über die EU-Länder hereinbricht. Ab dem Jahr 2028 werden die gemeinsam von den EU-Ländern aufgenommenen Corona-Schulden fällig.
New York – Wie denn nun? Das konnten sich Anleger jüngst bei Oracle fragen. Denn Gründer Larry Ellison hat Pläne zum Verkauf von Teilen seiner Oracle-Beteiligung im Wert von bis zu 7,5 Mrd. $ verworfen – nur einen Tag nachdem das Unternehmen die Handelspläne des Milliardärs bekannt gegeben hatte.
Hapag-Lloyd hat bei der geplanten Übernahme der Reederei ZIM Zugeständnisse an Israel eingeräumt. Und während die Berichtssaison für das 2. Quartal im Grunde beendet ist, hat der Labordienstleister Stratec noch seine endgültigen Ergebnisse für das 2. Quartal vorgestellt. Zudem hat Nordex einen weiteren Auftrag eingesammelt.
Die Gewaltspirale in der Golfregion hat sich weiter verschärft und sorgte erneut für einen Ölpreisschock. Die Spritpreise an den Zapfsäulen erreichten neue Allzeithochs. Eine Beruhigung der Lage ist nicht abzusehen, womit die Wirtschaft alarmiert ist.