Der Druckmaschinenhersteller erfindet sich wieder neu und treibt den Umbau zum Technologiekonzern voran. Heidelberger Druck steigt dazu in die Geschäftsfelder Drohnenabwehr und Energiespeicher ein. Im März hatte der Konzern die Gründung eines Joint-Ventures mit dem US-amerikanisch-israelischen Hersteller Ondas Autonomous Systems verkündet. Das Gemeinschaftsunternehmen unter dem Namen Onberg entwickelt und betreibt autonome Systeme zur Drohnenabwehr.
New York – Trotz der anhaltenden Inflation und der damit verbundenen Kundenzurückhaltung konnte der Baumarktkonzern im vergangenen Quartal besser abschneiden, als erwartet. Der Umsatz legte in den 3 Monaten bis zum 2. August um 5,7 % auf knapp 47,9 Mrd. $ zu. Auf vergleichbarer Basis sind die Erlöse um 1,7 % gewachsen.
Die Sorgen sind zurück am Aktienmarkt – die steigenden US-Anleiherenditen setzen vor allem Tech-Werte unter Druck. Zuletzt wurden für US-Staatsanleihen mit 30 Jahren Laufzeit so hohe Zinsen wie seit 20 Jahren nicht mehr fällig. Damit gerieten vor allem Chip-Werte unter Druck, da Tech-Unternehmen ihr Wachstum stark über Kredite finanzieren.
Rekordtemperaturen, Dürre und zunehmende Waldbrände richten in Europa immer größere Schäden an. Die Folgen treffen nicht nur Landwirtschaft und Natur, sondern auch Energieversorgung, Schifffahrt und Industrie. Für Anleger ergibt sich somit ein spannendes Investmentthema: Denn wo das Wetter Schäden verursacht, sind Milliardeninvestitionen in Anpassung und Schutz gefragt.
Der Marineschiffsbauer wird für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende September) noch etwas zuversichtlicher. Vor allem im Bereich Marineelektronik sowie bei Überwasserschiffen geht die Thyssenkrupp-Rüstungstochter von einem starken Wachstum aus. Das U-Bootgeschäft dürfte hingegen moderat zulegen.
Ein geplatzter Zukauf in den USA sorgt bei Henkel für einen Rückschlag. Ein US-Gericht hat dem Antrag der US-Wettbewerbsbehörde FTC stattgegeben und die geplante Übernahme des Bauklebstoffherstellers Liquid Nails untersagt.
Auch wenn die Berichtssaison hierzulande ihren Zenit bereits überschritten hat, legte doch noch das eine oder andere Unternehmen seinen Halbjahresbericht vor. Dabei wurden sowohl positive Nachrichten bekanntgegeben und Prognosen bestätigt, andere Konzerne mussten indes eine rückläufige Entwicklung melden und ihre Ziele korrigieren.
Es ist eines der größten Finanzierungsvorhaben, das die Wall Street je für eine einzelne Technologiewelle aufgesetzt hat: Nvidia hat gemeinsam mit sechs Schwergewichten der Finanzwelt Absichtserklärungen unterzeichnet, um mehr als 500 Mrd. $ Fremdkapital für den Ausbau von KI-Infrastruktur zu mobilisieren. Doch das ambitionierte Vorhaben wirft auch Fragen auf: Kritiker befürchten eine Form der Zirkularfinanzierung, bei der Nvidia den Absatz der eigenen Produkte indirekt selbst absichert – ein Vorwurf, den CEO Jensen Huang zurückweist.