Kopenhagen – Der dänische Windanlagenbauer hat seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr nach einer robusten Entwicklung im 2. Quartal erhöht. So soll die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern (Ebit) 7 bis 9 (zuvor: 6 bis 8) % erreichen.
Der DAX trat zur Wochenmitte zunächst unweit seines Rekordhochs von 26.504 Punkten auf der Stelle. Erst im gestrigen Handel hatte der dt. Leitindex eine neue Bestmarke erreicht. Nun muss sich der DAX gegen schwache Vorgaben aus den USA und Asien durchsetzen. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten im Nahen Osten hielten sich Anleger auch hierzulande zuletzt bedeckt. Zwischenzeitliche Signale eines möglichen Fortschritts hinsichtlich einer Einigung im Iran-Krieg haben die Anleger in den USA nur kurz beruhigt.
Der japanische Investor hat im 1. Quartal per Ende Juni zwar ein Plus beim Umsatz von 10,9 % auf 2,02 Bill. Yen verbuchen können, nach Steuern musste er jedoch einen Rückgang hinnehmen. Insgesamt fiel der Nettogewinn um 18 % auf 347,3 Mrd. Yen. Während das Unternehmen von massiven Buchgewinnen bei Technologiebeteiligungen profitierte, belasteten Verluste aus Derivaten und hohe Investitionen in die Infrastruktur für KI die Bilanz.
Handelskonflikte, Zölle, der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Sperrung der Straße von Hormus haben die globalen Lieferketten erneut unter Druck gesetzt. Doch die Logistikbranche ist das Rückgrat des globalen Handels und ihre Anpassungsfähigkeit haben die etablierten Player bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Damit sind die defensiven Werte eine solide Depotbeimischung.
In den USA hat die Berichtssaison inzwischen ihren Zenit überschritten. Auch hierzulande hat das Gros der Unternehmen bereits ihre Ergebnisse für die 1. Jahreshälfte präsentiert. Einige Unternehmen konnten dabei positiv überraschen und hatten sogar eine Prognoseanhebung im Gepäck.
Die Entwicklung innerhalb der United-Internet-Familie könnte derzeit kaum unterschiedlicher ausfallen. Während Cloud-Tochter IONOS mit anhaltend hoher Nachfrage und einer angehobenen Prognose überzeugt, kämpft 1&1 mit der Kundenerosion im Mobilfunk