Trotz der anspruchsvollen Gemengelage toppte der Windkraftanlagenbauer mit seinen vorläufigen Ergebnissen für das 3. Quartal die Markterwartungen. Dank höherer Margen und nicht eingetretener Risiken dürfte ein größerer Teil des Umsatzes als operativer Gewinn übrig bleiben. Der Quartalsumsatz zog kräftig um 28 % auf 2,2 Mrd. € an. Der operative Gewinn (Ebitda) konnte mit 278 Mio. € glatt mehr als verdoppelt werden.
New York – Der US-Schadenversicherer hat trotz stagnierender Einnahmen und höherer Katastrophenschäden seinen Gewinn im Sommer leicht gesteigert. Weil das Unternehmen im 3. Quartal mehr Rückstellungen für frühere Schäden auflöste, stieg der Überschuss im Jahresvergleich um 2 % auf 1,9 Mrd. $.
Die UniCredit nahm eine weitere wichtige Hürde zur Übernahme der Commerzbank. Die EZB genehmigte die Aufstockung der Anteile über die Schwelle von 30 % sowie weitere Zukäufe ohne Obergrenze. Damit bestätigten sich Berichte aus dem Sommer, wonach die Zentralbank trotz einiger Bedenken gegen das Vorgehen der Italiener sich nicht gegen die Übernahme stellen wird.
New York – Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hat seine Gewinnprognose erneut erhöht. Dabei profitieren die Amerikaner von der Nachfrage nach neuen Medikamenten bei Krebs und Autoimmunerkrankungen. Dies glich ein eher schwächeres Wachstum bei Medizinprodukten aus.
Die Erholung im globalen Technologiesektor dürfte dem deutschen Aktienmarkt etwas Rückenwind verleihen. Am Vortag hatten hohe Verluste von KI-Aktien zwar auch hierzulande auf die Stimmung der Anleger gedrückt. Der DAX ist aber vor allem von Unternehmen aus klassischen Branchen geprägt, weshalb die KI-Schwäche nur bedingt Spuren hinterließ. Grund der teilweise KI-Kurseinbrüche waren Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.
Stockholm – Der Netzwerkausrüster hat sich im 3. Quartal besser geschlagen als gedacht. Der Konzernumsatz wuchs u.a. dank einer soliden Nachfrage nach Mobilfunkequipment um 6 % auf 59,5 Mrd. SEK. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) ging im Jahresvergleich zwar um über ein Drittel auf 10,1 Mrd. SEK zurück.
Die Aqarios GmbH wurde 2021 als Spin-off der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet. Im Mittelpunkt des Geschäfts steht die Entwicklung von Software zur Optimierung komplexer Problemstellungen – von Lieferketten und Energienetzen bis zu Produktionsplänen und Investmentportfolios. Hierfür entwickelte die Aqarios GmbH fortgeschrittene Lösungen und insbesondere Software, die auf Quantencomputing basiert.
Wenn in den USA die Berichtssaison beginnt, richtet sich der Blick der Finanzwelt traditionell zuerst auf die Großbanken. Sie eröffnen jedes Quartal den Reigen der Unternehmensbilanzen und gelten als Frühindikator für Konjunktur, Kreditnachfrage und Stimmung an den Kapitalmärkten. Entsprechend aufmerksam wurde auch diesmal verfolgt, was die Institute zu berichten hatten.