Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern hat nach weiteren Rückerstattungen von Zollzahlungen seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Die Ebit-Marge soll nun bei 6,0 bis 8,0 % liegen. Zuvor war eine Spanne von 5,5 bis 7,5 % in Aussicht gestellt worden. Beim Umsatz bleibt Drägerwerk dagegen bei seiner bisherigen Prognose und erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Wachstum von 2 bis 6 %.
Im Übernahmekampf zwischen der italienischen Großbank UniCredit und der Commerzbank fordert der Aufsichtsratschef des DAX-Untenehmens die Italiener zu Gesprächen mit dem Management auf. "Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Commerzbank haben mehrfach betont, dass sie dazu bereit sind", erklärte Jens Weidmann in einem schriftlich verbreiteten Statement. Die UniCredit steuert nach ihrem Übernahmeangebot und dank weiterer Kaufoptionen auf knapp die Hälfte der Commerzbank-Anteile zu.
Ein höherer Abschluss bei Cloud-Aboverträge konnte bei SAP die etwas hinter den Erwartungen liegende Entwicklung des operativen Ergebnisses auffangen. Die Aktie legte im Wochenvergleich immerhin um ## % zu. Der Gesamtumsatz legte im 2. Quartal um 9 % auf 9,88 Mrd. € zu. Darunter zog der Cloudumsatz unerwartet kräftig um 22 % an.
Der Autobauer hat nach einem durchwachsenen 2. Quartal seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr nach unten angepasst. Während die Wolfsburger ihre Umsatzprognose senkten, hält der Konzern an seinem Ziel für die operative Marge fest. An der Börse dürfte dies zwar als Zeichen einer gewissen Kostendisziplin gewertet werden, die Gewinnentwicklung bleibt jedoch unter Druck.
Sah es zum Handelsstart noch nicht danach aus, schaffte der DAX zum Wochenschluss überraschenderweise doch ein minimales Plus. Grund sind die wieder sinkenden Ölpreise und Kursgewinne des Schwergewichts SAP. Zwar gelang dem dt. Leitindex zum Wochenschluss zunächst kein nachhaltiger Sprung über die runde Marke bei 25.000 Punkten, aber immerhin war sie zuletzt wieder in Reichweite.
Amsterdam – Die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz hat dem Chipkonzern zwar ein erneut starkes Quartal beschert, die hohen Markterwartungen konnte STMicro dennoch nicht bedienen. Im 2. Quartal stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorquartal um 12,7 % auf knapp 3,5 Mrd. $.
Während in den USA die Berichtssaison bereits in vollem Gange ist, nimmt sie auch hierzulande langsam aber sicher Fahrt auf. Einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe haben bereits erste vorläufige Zahlen veröffentlicht. Im Zuge dessen haben zudem einige Unternehmen ihre Ziele für das laufende Jahr angepasst.
Sie sind das liebste Regierungs-Instrument von US-Präsident Donald Trump: Zölle! Angesichts des Iran-Konflikts wurde es jedoch, abgesehen von Querelen gegen Spanien und Kanada, relativ ruhig um DAS Thema der vergangenen zwei Jahre. Doch das änderte sich am heutigen Morgen.