Das Ausmaß der Probleme scheint größer als gedacht. Der neue Vorstand spricht inzwischen von bewussten Verstößen von Mitarbeitern gegen interne Richtlinien und gegen die internationalen Bilanzierungsvorschriften (IFRS). Es geht hierbei um die Erfassung von Umsätzen und die Bewertung von Vorräten – nicht nur im Geschäftsjahr 2024, sondern auch im vergangenen Jahr. Erste personelle Konsequenzen sollen schon erfolgt sein.
Der DAX tut sich an der Charthürde von 25.000 Punkten weiterhin schwer. Im bisherigen Wochenverlauf fehlte den Anlegern bei 25.000 Punkten mehrmals die Bereitschaft, nachzukaufen. Sie sind in Lauerstellung vor dem Jobbericht aus den USA, der am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit nachgeholt wird.
Vor allem Eltern kennen die Würfel mit den Ohren – und die kleinen Figürchen, die, aufgesetzt auf die Box, Geschichten erzählen oder Musik abspielen. Nach den ersten Zahlen des SDAX-Neulings für das abgelaufene Geschäftsjahr ist es höchste Zeit, den Wert ins Depot zu streamen.
Das Börsenumfeld ist deutlich schwankungsanfälliger geworden und die Ergebnisse der großen Player dies- und jenseits des Atlantiks werden kritischer beäugt. Vor allem die Tech-Riesen, die bislang das Börsenumfeld von einem Hoch zum nächsten zogen, geraten immer häufiger unter Druck – damit ergeben sich nun spannende Einstiegsgelegenheiten.
Der DAX-Konzern will im großen Stil in den Aufbau und Betrieb von Rechenzentren einsteigen. Die Dt. Telekom stößt damit in ein Geschäftsfeld vor, das bislang vor allem von US-Technologieriesen dominiert wird. Abgesehen von der zusätzlichen Ertragsquelle ergibt sich die Chance, die Rolle als zentraler Infrastrukturprovider im digitalen Zeitalter deutlich auszubauen.
Beinahe 20 % korrigierte die AMD-Aktie in der vergangenen Woche – und das trotz Rekordzahlen! Die Hauptursache für den starken Kursverfall lag jedoch nicht in einer Verschlechterung der Geschäftslage, sondern vielmehr in einer Diskrepanz zwischen den extrem hohen Erwartungen der Investoren und den realistischen Aussichten des Unternehmens. Langfristig orientierte Anleger nutzen daher die „Panik“ und steigen auf der vergünstigten Performance ein.
Gold und Silber haben in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt, bevor es zu einem deutlichen Rücksetzer kam. Inzwischen befinden sich die Edelmetalle im Erholungsmodus. Setzt sich die Aufwärtsbewegung fort oder war es nur eine Gegenbewegung?
Die Berichtssaison in den USA nähert sich langsam aber sicher ihrem Höhepunkt – hierzulande nimmt sie derweil gerade erst Fahrt auf. Vor allem die Großkonzerne öffnen traditionell zuerst ihre Bücher. Aber auch Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe haben zuletzt erste Ergebnisse vorgestellt – oder ihre Prognosen für das abgelaufene Jahr nochmals korrigiert.