New York – Es ist inzwischen fast schon ein Muster: Adobe legt Zahlen vor, die über den Erwartungen liegen – und die Börse straft die Aktie trotzdem ab. Auch beim Bericht zum 3. Quartal wiederholte sich dieses Szenario bereits zum dritten Mal in Folge. Die Abo-Umsätze, das Herzstück des Geschäftsmodells, stiegen auf 6,56 Mrd. $, ein Plus von 14 %.
New York – Die milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren zahlen sich für den US-Cloudanbieter aus. In den ersten 3 Monaten (per Ende August) legte allein der Umsatz im Cloud-Geschäft um 62 % auf 11,61 Mrd. $ zu, wobei die Infrastrukturerlöse sogar um 121 % ansprangen.
Die aktuelle Marktlage ist für Anleger alles andere als entspannt: Ein immer weiter ansteigender Ölpreis, die anhaltende Inflation und Zinserhöhungen haben am heutigen Freitag für eher verhaltene Stimmung gesorgt. Hinzu kommen steigende Anleiherenditen, die den Aktienmarkt belasten: Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 4,9708 % und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren.
Die anhaltende Energiekrise treibt die Inflation in der Eurozone weiter an, entsprechend steuert die Europäische Zentralbank (EZB) dagegen und hebt die Leitzinsen. Auf ihrer Sitzung haben die Notenbanker beschlossen, den für die geldpolitische Steuerung maßgeblichen Einlagensatz von 2,25 auf 2,5 % anzuheben.
Der geplante Konzernumbau dürfte für den VW-Konzern teuer werden, so viel ist sicher. Doch wie hoch die Kosten ausfallen könnten, ließen Insider nun durchblicken. Die Kosten beziffert einem Insider zufolge der Konzern für die mögliche Schließung von vier Werken in Deutschland und den Abbau von zehntausenden Arbeitsplätzen weltweit auf insgesamt 16 Mrd. €!
New York – Der US-Chemiekonzern erwägt Berichten zufolge den Ausstieg aus seiner 20 Mrd. $ schweren Partnerschaft mit der Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco. Angesichts des anhaltenden Abschwungs in der Branche will das US-Unternehmen sein Portfolio neu ausrichten.
Auch wenn die Berichtssaison zum 1. Halbjahr inzwischen gelaufen ist und die meisten Unternehmen ihre Berichte vorgestellt haben, haben ein paar Firmen aus der 2. und 3. Börsenreihe noch Quartalszahlen präsentiert. So auch der in Hamburg gelistete Konzertveranstalter DEAG oder das Cybersecurity-Unternehmen cyan.
Nach hartem Ringen hat die Realität beim Autobauer gewonnen! Die gute Nachricht ist, damit endet die Hängepartie im Unternehmen – die schlechte Nachricht ist aber, den Mitarbeitern droht ein historischer Kahlschlag. Für die weltweit 663.000 VW-ler beginnt das Bangen – wobei klar ist, dass es vor allem die deutschen Standorte bitter treffen wird.