Der Stahlkonzern hat nach einem starken 1. Quartal seine Ergebnisprognose für 2026 noch einmal erhöht. Die Entwicklung ist maßgeblich auf den Beitrag am Kupferkonzern Aurubis zurückzuführen.
Tech-IPO-Welle: Milliardenbewertungen vor dem Profit-Test
In den USA zeichnet sich mit SpaceX, OpenAI und Anthropic eine der größten IPO-Wellen der Geschichte ab. Gemeinsam ist den drei potenziellen IPO-Kandidaten: Sie schreiben Verluste und müssen erst noch beweisen, dass ihre Geschäftsmodelle nachhaltig profitabel sein können. Ihre Börsendebüts könnten damit zum entscheidenden Stresstest für die Risikobereitschaft der Anleger im Bereich wachstumsstarker Technologieaktien werden.
Europas größter Softwarehersteller rechnet trotz seiner gefragten Cloudsoftware in diesem Jahr vorerst mit einem langsameren Geschäftswachstum. Im laufenden Jahr dürfte der Gesamtumsatz währungsbereinigt nur etwa wie 2025 zulegen und erst 2027 stärker wachsen. Selbst diese Prognose basiert jedoch auf der Annahme, dass sich der Konflikt im Nahen Osten in nächster Zeit entschärft.
Börsenbericht – Bilanzsaison kommt weiter in Fahrt
Während die Berichtssaison in den USA bereits in vollem Gange ist, kommt sie auch hierzulande langsam aber sicher in Fahrt. Die Unsicherheiten im Nahen Osten bleiben jedoch im Hinterkopf.
Der Nahost-Konflikt setzt auch der Reisebranche zunehmend zu. Allein im März verbuchte TUI durch den Iran-Krieg zusätzliche Belastungen von rund 40 Mio. €.
Paris – Der Rückruf von Babymilch und die negativen Folgen des Iran-Kriegs konnte der französische Lebenmittelgigant besser verkraften als befürchtet. Der Umsatz sank zwar belastet durch einen starken Euro um 2 % auf gut 6,7 Mrd. €, auf vergleichbarer Basis ergab sich aber dank gestiegener Verkaufsmengen und höherer Preise ein Plus von 2,7 %. Weitere Kennzahlen präsentiert Danone zum Quartal traditionell nicht.
Die Bundesregierung macht in Sachen Krisenbewältigung keine gute Figur. Nachdem sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), einen heftigen Schlagabtausch lieferten, musste sich Bundeskanzler Friedrich Merz um die Schadensbegrenzung kümmern. Herausgekommen ist das Energiesofortprogramm.