Die europäischen Premium- und Nutzfahrzeughersteller starten durchwachsen ins Jahr 2026. Während einzelne Märkte Stabilität zeigen, sorgen vor allem China-Schwäche, US-Zölle und geopolitische Spannungen für spürbaren Gegenwind.
Anleger schwankten zuletzt zwischen bangen und hoffen, dass sich die USA und der Iran doch noch einigen. Neue Spekulationen von US-Präsident Donald Trump schoben die Börsen zu Wochenstart an – dennoch bleibt die Lage angespannt.
New York – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Jahr trotz eines enttäuschenden Anleihehandels mit einem überraschend starken Gewinnsprung begonnen. Starke Zuwächse im Aktienhandel und Investmentbanking machten einen Rückgang im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen mehr als wett. Mit 5,4 Mrd. $ verdiente das Geldhaus im 1. Quartal 18 % mehr als ein Jahr zuvor.
Nächster Dieselprozess droht zur Hängepartie zu werden
Mehr als zehn Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals kommt die juristische Aufarbeitung bei Audi weiterhin nur schleppend voran. Im zweiten Strafprozess vor dem Landgericht München zeichnet sich eine ähnlich langwierige Beweisaufnahme ab wie bereits im ersten Verfahren.
New York – Nikes Chief Innovation Officer verlässt den Sportartikelriesen nach weniger als einem Jahr. Die Personalie ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Bemühungen um eine Trendwende ins Stocken geraten. CEO Elliott Hill hatte den langjährigen Manager Tony Bignell im vergangenen Juni auf diese Position befördert. Die Personalie gehörte seinerzeit zu den ersten Maßnahmen von Hill als CEO. Bignell sollte die Innovationskraft von Nike wieder in Schwung bringen. Nun verlässt Bignell, der laut Nike eigene kreative und philanthropische Interessen verfolgen möchte, das Unternehmen und ist damit bereits der dritte Innovationschef, der diesen Posten in weniger als drei Jahren wieder aufgibt.
Der Pharmawirkstoffforscher und -entwickler hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umbau mit weiteren Kostensenkungen vorangetrieben. So gab der Umsatz in 2025 zwar auf 788,0 (797,0) Mio. € nach, das bereinigte Ebitda kletterte jedoch auf 41,1 (22,6) Mio. €.
Die F&E-Aufwendungen reduzierten sich auf Basis der verstärkten Kostendisziplin auf 37,5 (50,9) Mio. €. Nach Steuern konnte der Verlust auf –103,5 (196,1) Mio. € nahezu halbiert werden.
Die Bundesregierung macht in Sachen Krisenbewältigung keine gute Figur. Nachdem sich Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), einen heftigen Schlagabtausch lieferten, musste sich Bundeskanzler Friedrich Merz um die Schadensbegrenzung kümmern. Herausgekommen ist das Energiesofortprogramm.