Die anhaltende Hoffnung auf eine Einigung zwischen dem Iran und den USA hat die Börsen weltweit zuletzt weiter angeschoben und die Ölpreise sinken lassen. Hierzulande zeigten sich Anleger indes zurückhaltender. Neben dem Iran-Krieg wird vor allem die US-Berichtssaison für neue Impulse sorgen. Auch hierzulande haben einige Unternehmen bereits erste Ergebnisse für die ersten 3 Monate vorgestellt.
Sie zählen zu den Paradebeispielen defensiver Aktien – Energieversorger. Sie überzeugen mit einer stets hohen Dividendenausschüttung und können sich auch in Krisenzeiten behaupten. Der technologische Wandel vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung sowie der Boom bei Künstlicher Intelligenz werden den Stromverbrauch in Zukunft weiter antreiben – damit schlägt die Stunde der Energieversorger.
Die europäischen Premium- und Nutzfahrzeughersteller starten durchwachsen ins Jahr 2026. Während einzelne Märkte Stabilität zeigen, sorgen vor allem China-Schwäche, US-Zölle und geopolitische Spannungen für spürbaren Gegenwind.
New York – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Jahr trotz eines enttäuschenden Anleihehandels mit einem überraschend starken Gewinnsprung begonnen. Starke Zuwächse im Aktienhandel und Investmentbanking machten einen Rückgang im Handel mit festverzinslichen Papieren, Währungen und Rohstoffen mehr als wett. Mit 5,4 Mrd. $ verdiente das Geldhaus im 1. Quartal 18 % mehr als ein Jahr zuvor.
Nächster Dieselprozess droht zur Hängepartie zu werden
Mehr als zehn Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals kommt die juristische Aufarbeitung bei Audi weiterhin nur schleppend voran. Im zweiten Strafprozess vor dem Landgericht München zeichnet sich eine ähnlich langwierige Beweisaufnahme ab wie bereits im ersten Verfahren.
New York – Nikes Chief Innovation Officer verlässt den Sportartikelriesen nach weniger als einem Jahr. Die Personalie ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Bemühungen um eine Trendwende ins Stocken geraten. CEO Elliott Hill hatte den langjährigen Manager Tony Bignell im vergangenen Juni auf diese Position befördert. Die Personalie gehörte seinerzeit zu den ersten Maßnahmen von Hill als CEO. Bignell sollte die Innovationskraft von Nike wieder in Schwung bringen. Nun verlässt Bignell, der laut Nike eigene kreative und philanthropische Interessen verfolgen möchte, das Unternehmen und ist damit bereits der dritte Innovationschef, der diesen Posten in weniger als drei Jahren wieder aufgibt.
An den Börsen herrscht nur kurz Ruhe – nachdem die Berichtssaison für das abgelaufene Geschäftsjahr mehr oder weniger gelaufen ist, stehen bereits die ersten Quartalszahlen an. Während einige Unternehmen noch ihre Berichte vorstellen und einen ersten Ausblick auf das laufende Jahr geben, haben andere bereits vorläufige Zahlen für das Q1 präsentiert.
Es hat wohl niemand erwartet, dass sich die USA und der Iran bei ihren ersten Gesprächen am Wochenende einigen werden. Als Reaktion auf das Scheitern der Verhandlungen kündigte US-Präsident Donald Trump die Blockade von der Blockade an. Die Situation am Aktienmarkt bleibt trotz der Bereitschaft zu neuen Gesprächen genauso ungewiss wie die Lage in Nahost.