New York – Ein Gewinneinbruch von 67 % klingt zunächst alarmierend. Bei General Mills steckt jedoch ein Sondereffekt aus dem Vorjahr dahinter, der die Zahlen zusätzlich zum ohnehin angespannten Marktumfeld optisch verzerrt.
Stockholm – Der Modehändler H&M ringt weiter mit einer schwachen Umsatzentwicklung, auch wenn der Erlös im 3. Quartal erstmals leicht gestiegen ist. Im Berichtsquartal (bis Ende August) ist der Umsatz leicht auf rund 57,2 Mrd. SEK gestiegen. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus somit gut 1 %.
Ein erneut kräftiger Anstieg des Ölpreises verhagelte den Anlegern einmal mehr die Stimmung. Nachdem der Preis zeitweise deutlich unter 100 $ gerutscht war, schob die Sorge um die Versorgung mit Öl aus dem Nahen Osten den Preis wieder an. Die Situation zwischen dem Iran und den USA bleibt weiterhin unsicher.
Die Bundesregierung will die Kommunikationsnetze der Bundeswehr mit neuer Verschlüsselungstechnik für bis zu 1,7 Mrd. € modernisieren. Das geht aus einer Vorlage des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor. Grünes Licht für einen entsprechenden Rahmenvertrag soll das IT-Sicherheitsunternehmen Secunet Security erhalten.
Wien – Der österreichische Technologiekonzern AT&S baut seine Zusammenarbeit mit dem US-Halbleiterkonzern Marvell Technology aus. Man habe eine langfristige Vereinbarung über die Lieferung von modernen IC-Substraten für den Einsatz in der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) geschlossen, Thieß es vom Management.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran und die damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen haben einige deutsche Unternehmen nun doch dazu veranlasse, die Ziele für das laufende Jahr anzupassen. Zudem will das SDAX-Unternehmen W&W das Börsensegment wechseln, wodurch ein Ausscheiden aus dem SDAX einher gehen wird.
Es ist eine Pointe, die selbst in Washington niemand kommen sah: Kevin Warsh, von Donald Trump eigentlich explizit als Zinssenker ins Amt gehoben, verkündet als seine erste geldpolitische Grundsatzentscheidung ausgerechnet eine Erhöhung. Damit straffen gleich drei der wichtigsten Notenbanken der Welt ihre Geldpolitik nahezu im Gleichschritt – ein Muster, das es so seit Jahren nicht gab.