Im Zusammenhang mit der geplanten 81 Mrd. $ schweren Übernahme von Warner Bros Discovery hat Paramount Skydance der Fusionskontrollbehörde der EU nun Zugeständnisse angeboten, um Wettbewerbsbedenken auszuräumen.
Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat seinen geplanten Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach Angaben des Unternehmens wollen die Eigentümerfamilien und der französische Staat den IPO erst wieder aufnehmen, wenn sich das Marktumfeld für europäische Rüstungswerte verbessert hat. Ursprünglich war die Notierungsaufnahme noch vor der Sommerpause an den Börsen in Frankfurt und Paris vorgesehen. Ein neuer Anlauf ist frühestens im September denkbar.
Der DAX dürfte die runde Marke bei 25.000 Zählern hinter sich lassen, auch wenn von der Wall Street eher schwache Vorgaben kommen. In den USA richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf den anstehenden Arbeitsmarktbericht für Juni. Aufgrund des Feiertags am Freitag wird dieser bereits einen Tag früher veröffentlicht.
Bayer: Anhörung zum Glyphosat-Vergleich verschoben
Die gerichtliche Anhörung zur endgültigen Genehmigung des milliardenschweren Sammelvergleichs im US-Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Roundup von Bayer wurde verschoben.
Der Bieterwettstreit um die Tochter Everllence ist entschieden: Der US-Finanzinvestor Bain Capital übernimmt die Mehrheit an dem Augsburger Unternehmen. Außerdem soll Europas größter Autobauer vor einem weiteren massiven Stellenabbau stehen.
Kein anderes Ereignis hat das politische Establishment Großbritanniens in den vergangenen Jahrzehnten so erschüttert wie das Brexit-Referendum. Seitdem hat das Land durchaus turbulente Zeiten durchgemacht. Allein die Tatsache, dass bald der siebte Premierminister in zehn Jahren in die Downing Street einzieht zeigt, dass „Great Britannia“ sich noch immer im Umbruch befindet.