Rekordtemperaturen, Dürre und zunehmende Waldbrände richten in Europa immer größere Schäden an. Die Folgen treffen nicht nur Landwirtschaft und Natur, sondern auch Energieversorgung, Schifffahrt und Industrie. Für Anleger ergibt sich somit ein spannendes Investmentthema: Denn wo das Wetter Schäden verursacht, sind Milliardeninvestitionen in Anpassung und Schutz gefragt.
Der Marineschiffsbauer wird für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende September) noch etwas zuversichtlicher. Vor allem im Bereich Marineelektronik sowie bei Überwasserschiffen geht die Thyssenkrupp-Rüstungstochter von einem starken Wachstum aus. Das U-Bootgeschäft dürfte hingegen moderat zulegen.
Ein geplatzter Zukauf in den USA sorgt bei Henkel für einen Rückschlag. Ein US-Gericht hat dem Antrag der US-Wettbewerbsbehörde FTC stattgegeben und die geplante Übernahme des Bauklebstoffherstellers Liquid Nails untersagt.
Der DAX tut sich nach dem Rekordhoch aus der Vorwoche weiterhin schwer und entfernte sich zwischenzeitig weiter von dem zuletzt erreichten Rekordhoch. Seit Mitte letzter Woche gab es keine Höchststände, es kam aber auch nicht zu nennenswerten Gewinnmitnahmen.
Auch hierzulande hat die Berichtssaison ihren Höhepunkt erreicht. Während die DAX-Konzerne ihre Ergebnisse bereits vorgestellt haben, stellten zuletzt noch einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenreihe ihre Quartalszahlen vor. Dabei haben einige ihre Ziele für das Gesamtjahr bestätigt, während andere ihre Guidance angepasst haben – und das sowohl nach oben als auch nach unten.
Es ist eines der größten Finanzierungsvorhaben, das die Wall Street je für eine einzelne Technologiewelle aufgesetzt hat: Nvidia hat gemeinsam mit sechs Schwergewichten der Finanzwelt Absichtserklärungen unterzeichnet, um mehr als 500 Mrd. $ Fremdkapital für den Ausbau von KI-Infrastruktur zu mobilisieren. Doch das ambitionierte Vorhaben wirft auch Fragen auf: Kritiker befürchten eine Form der Zirkularfinanzierung, bei der Nvidia den Absatz der eigenen Produkte indirekt selbst absichert – ein Vorwurf, den CEO Jensen Huang zurückweist.