Nach den US-Zwischenwahlen hat sich der DAX zur Wochenmitte weitgehend stabil gezeigt. Kräftige Unternehmenszahlen glichen die Sorgen der Anleger über die politischen Folgen des Wahlausgangs und mögliche neue Regulierungen für den KI-Sektor zunächst aus.
Der Autobauer muss bei seinen Gewinnplänen erneut zurückrudern. Angesichts zusätzlicher Kosten für den Konzernumbau und vorzeitig auslaufender älterer Modellreihen senkte BMW zum 2. Mal in diesem Jahr seine Prognose.
Nach einer starken Entwicklung im 3. Quartal wird der Vorstand des DAX-Konzerns zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Die Entwicklung im Pharma-Bereich konnte die Schwäche im Agrar-Geschäft abfedern und sorgte in den 3 Monaten per Ende September für ein Umsatzwachstum auf 10,05 (9,66) Mrd. €.
Sie zählt zu den Schlüsselindustrien in Deutschland und Europa: Die Chemiebranche. Mit Beginn der Energiekrise im Jahr 2022 gerieten die Chemiekonzerne zunehmend unter Druck und inzwischen hat die Konsolidierungswelle des Sektors hohe Wellen geschlagen. Höchste Zeit, die Comeback-Wetten im Übernahmekampf genauer unter die Lupe zu nehmen!
Christine Lagarde tritt vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank ab. Die Französin gibt ihren Posten zum 7. Februar 2027 auf, wie die EZB kurz vor ihrem Zinsentscheid mitteilte. Darüber habe Lagarde den EZB-Rat sowie den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, informiert. Regulär wäre die achtjährige Amtszeit von Lagarde noch bis Ende Oktober 2027 gegangen.
Kaum ein Sektor hat in diesem Jahr so viel Bewegung erlebt wie die Technologiebranche. Die KI-Euphorie trägt weiter, aber die Börse unterscheidet schärfer zwischen Gewinnern und Verlierern. Dass die Nachfrage nach KI-Rechenleistung wächst, bezweifelt kaum jemand. Die Frage ist, was das Wachstum kostet und wer die Rechnung aus eigener Kraft bezahlen kann. Die Nervosität unter den Anlegern nimmt zu. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Kursabschläge.