New York – Trotz steigender Rohstoff- und Energiekosten ist Procter & Gamble stark ins Geschäftsjahr 2026/27 gestartet. Der aus eigener Kraft erzielte Umsatz stieg in den 3 Monaten bis Ende September um 4 % auf 23,3 rd. $. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem vom Wachstum der Verkaufsmenge.
New York – Spotify rechnet nach einem starken 3. Quartal für das anstehende Weihnachtsgeschäft mit einem Gewinnsprung und hat seine Prognose angehoben. Im Berichtszeitraum erzielte der Musik-Streaminganbieter einen Umsatz von 4,97 (4,27) Mrd. €. Operativ verbesserte sich das Ergebnis auf 672 (582) Mio. €.
Mit Milliardeninvestitionen in Rechenzentren, neuen KI-Modellen und dem persönlichen KI-Agenten Muse will der Facebook-Mutterkonzern neue Wachstumsquellen erschließen. Doch die Offensive ist teuer: Trotz eines kräftigen Umsatzplus belasteten hohe Rechtskosten zuletzt den Gewinn. Zudem drohen weitere Milliardenstrafen.
Europas größter Softwarehersteller hat im 3. Quartal in widriger Wirtschaftslage mehr Cloudverträge abschließen können als zunächst erwartet. Konzernchef Christian Klein wurde daraufhin für die Clouderlöse im Gesamtjahr etwas zuversichtlicher als zuletzt. Ein Grund ist auch, dass es bei SAP mit dem vor Jahren von Klein intensivierten Schwenk zu Cloudsoftware rund läuft. Die aus bestehenden Abos für Cloudsoftware über die kommenden zwölf Monate zu erwartenden Erlöse legten im Jahresvergleich um 28 % auf 24,1 Mrd. € zu.
Nachdem sich der DAX zur Wochenmitte etwas stabilisieren konnte, verlor die Erholung zuletzt etwas an Schwung. Zeitweise war der dt. Leitindex auf das höchste Niveau seit vier Wochen geklettert, schaffte es jedoch nicht, die 50-Tage-Linie nachhaltig zu überwinden. Nun richten sich alle Augen auf die laufende Berichtssaison.
Der Sportartikelhersteller hat das 3. Quartal ersten Berechnungen zufolge mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Im Zuge dessen blickt das Management optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Konzernchef Björn Gulden hob eine gute Nachfrage nach Bekleidung hervor, welches das Lifestyle-Geschäft antreibe. Er räumte aber auch Probleme ein.
Während mit den US-Banken in den USA bereits der Startschuss für die Berichtssaison für das 3. Quartal fiel, haben auch hierzulande bereits die ersten Unternehmen vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben.
Wenn in den USA die Berichtssaison beginnt, richtet sich der Blick der Finanzwelt traditionell zuerst auf die Großbanken. Sie eröffnen jedes Quartal den Reigen der Unternehmensbilanzen und gelten als Frühindikator für Konjunktur, Kreditnachfrage und Stimmung an den Kapitalmärkten. Entsprechend aufmerksam wurde auch diesmal verfolgt, was die Institute zu berichten hatten.