Der Halbleiterhersteller wächst wieder deutlich dynamischer. Neben der anhaltend hohen Nachfrage nach Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren profitierte der Konzern auch von einer Erholung des Automotive-Geschäfts. Viele Automobilhersteller bauten ihre Lagerbestände wieder auf, zudem sorgten Lieferengpässe bei Wettbewerbern für eine stärkere Nachfrage aus China.
Siemens Energy setzt seinen beeindruckenden Wachstumskurs fort. Angetrieben von der weltweit steigenden Nachfrage nach Stromerzeugungs- und Netztechnik erzielte der Energietechnikkonzern im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 neue Bestmarken bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität. Vor allem der Boom bei KI-Rechenzentren und der damit verbundene Ausbau der Stromnetze sowie die anhaltend hohe Nachfrage nach Gasturbinen sorgen für volle Auftragsbücher.
Im Sog der Wall Street bleibt auch die Stimmung hierzulande positiv. Für weitere Impulse dürfte die laufende Berichtssaison sorgen – aber auch die Sorgen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben präsent, rückten zuletzt aber in den Hintergrund. Die Unsicherheiten konnten Anleger zuletzt jedoch ausblenden und der DAX erreichte bereits im gestrigen Handel bei 26.202 Punkten ein neues Rekordhoch – die Chancen für weitere Gewinne stehen dabei auch zur Wochenmitte nicht schlecht.
New York – Der weltweit hohe Strombedarf aufgrund des KI-Rechenzentren-Booms hat auch den Baumaschinenhersteller Caterpillar weiter vorangetrieben. Aber auch das Kerngeschäft mit Baumaschinen und der Bergbauindustrie lief für den Konzern deutlich stärker.
Die US-Regierung drohte mit Zöllen von bis zu 100 %, setzte Preiszugeständnisse durch und löste zugleich einen der stärksten Konsolidierungsschübe der Branchengeschichte aus. Hinzu kommen auslaufende Patente, die die „Big Player“ zum Umbau zwingen. Die Analystenriege prognostizierte Anfang des Jahres bereits ein Rekordjahr bei Pharma-M&A und scheint damit Recht zu behalten. Auch Anleger sollten daher bereits für den Börsen-Herbst auf Shoppingtour gehen.
Während die Berichtssaison in den USA ihren Höhepunkt erreicht hat, nimmt sie hierzulande gerade erst richtig Fahrt auf. Neben den großen DAX-Konzernen haben auch einige Unternehmen aus der Zeiten Börsenreihe ihre Bücher geöffnet. Dabei gab es sowohl positive Überraschungen als auch Ernüchterung bei dem einen oder anderen.
Die Investoren lassen sich von geopolitischen Risiken und einer abwartenden US-Notenbank derzeit kaum bremsen. Dank überzeugender Unternehmenszahlen und nachlassender Sorgen um den Nahen Osten stieg der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 26.000 Punkten. Nun richtet sich der Blick vor allem auf die weitere Berichtssaison sowie die diplomatischen Entwicklungen rund um den Iran.