Gerresheimer: Testierter Abschluss, aber schwacher Ausblick belastet
Der Verpackungsspezialist hat nun seinen testierten Jahresabschluss 2025 mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk vorgelegt. Unter dem Strich steht dabei jedoch ein deutlicher Verlust, während die Dividende entsprechend ausfallen soll. Gleichzeitig wurde der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr spürbar gesenkt.
Der IT-Dienstleister könnte von dem indischen Konzern Persistent übernommen werden. Der Technologiedienstleister aus Indien bietet 81 € je Nagarro-Aktie, wie die beiden Unternehmen mitteilten.
Nach der schwächeren Vorwoche startete der DAX etwas soliderer in die neue Börsenwoche. Damit setzt sich die jüngste Hängepartie des dt. Leitindex an der 25.000er Marke weiter fort. Auch die Sorgen um die hohen Bewertung im Tech-Sektor bleiben beherrschendes Thema.
New York – Die italienische Kartellbehörde hat eine Untersuchung vor dem Hintergrund der Preisgestaltung gegen den Softwaregiganten eingeleitet. Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM teiltedemnach mit, der Konzern habe möglicherweise versäumt, die Nutzer klar darüber zu informieren, dass KI-Werkzeuge in seine Microsoft-365-Produktpalette integriert worden seien.
Paris – Wegen einer Marketingkampagne für einen Grippeimpfstoff ist der französische Pharmahersteller ins Visier der EU-Kartellwächter geraten. Die Behörde befürchtet, dass Sanofis Kampagne für den Impfstoff Efluelda eine wettbewerbswidrige Herabsetzung der Konkurrenz darstellt.
TKMS gewinnt Fregattenauftrag – Rheinmetall geht leer aus
Die Thyssenkrupp-Rüstungstochter hat im deutschen Fregattengeschäft einen bedeutenden Erfolg erzielt. Rheinmetall geht dagegen leer aus. Der Konzern hatte angeboten, das F126-Projekt über seine Marinesparte zu übernehmen und fertigzustellen.
Der Anbieter von Aufbewahrungs- und Verabreichungslösungen für injizierbare Medikamente konnte sich im 1. Halbjahr 2025/26, trotz rückläufiger mRNA-Impfungen, gegen die Nachfrageflaute bei Polymerspritzen stemmen. Im Interview mit CEO Christian Mias spricht der ES unter anderem über die Wachstumsaussichten des Unternehmens.
Mit dem angekündigten Ausscheiden der Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci steht der Mainzer Biotech-Konzern vor einem bedeutenden Wendepunkt. Die personellen Veränderungen könnten weitreichende Folgen für Unternehmensstrategie, Innovationskraft und Marktbewertung haben. Die ersten Trennungs-Details lassen indes einige Fragen offen.