Zur Wochenmitte muss sich der DAX gegen schwache Vorgaben aus Asien und steigende US-Renditen stellen. Zudem stehen für heute die Quartalszahlen des Tech-Schwergewichts Nvidia auf dem Plan – der KI-Konzern stellt seine Ergebnisse traditionell als einer der letzten vor. Es wird zwar erneut mit starken Zahlen gerechnet, allerdings kamen zuletzt erneut Zweifel auf, ob der Konzern die enorm hohen Erwartungen weiterhin überbieten kann.
Die Welt scheint aus den Fugen geraten. Geopolitische Spannungen blockieren Handelswege, Zölle und Sanktionen lähmen ganze Volkswirtschaften, und an den Börsen weltweit regiert die Nervosität. Gleichzeitig nehmen Naturkatastrophen in ihrer Häufigkeit zu. Und mittendrin: Europas Versicherer. Man könnte meinen, dass Krisen, Katastrophen und Unsicherheiten diese Branche in die Knie zwingen würden. Die Konzerne beweisen jedoch eindrucksvoll, dass sie nicht trotz der Herausforderungen stark sind – sondern genau wegen ihnen.
Vorstand sowie Aufsichtsrat des deutschen Finanzinstituts raten ihren Aktionären davon ab, ihre Commerbank-Stücke gegen Anteilsscheine der UniCredit einzutauschen.
Für die ersten 3 Monate weist der Industriedienstleister ein Umsatzplus von 4 % aus. Vor allem wegen des Iran-Krieges sank jedoch der Auftragseingang um 5 %.
New York – Der Tech-Milliardär Elon Musk hat den Rechtsstreit über die Ausrichtung des KI-Entwicklers OpenAI verloren. Eine US-Jury im kalifornischen Oakland wies seine Klage gegen das Unternehmen ab. Die Geschworenen entschieden nach weniger als zwei Stunden Beratung einstimmig, dass Musk die Klage zu spät eingereicht habe. Damit entfällt die Grundlage für den Vorwurf, OpenAI sei von seinem ursprünglichen Ziel abgewichen, Künstliche Intelligenz (KI) zum Wohle der Menschheit zu entwickeln.
Die SDAX-Unternehmen sind insgesamt solide in das Geschäftsjahr 2026 gestartet, auch wenn sich das wirtschaftliche Umfeld weiterhin herausfordernd präsentiert. Während einige Gesellschaften unter einer verhaltenen Investitionsbereitschaft, schwankender Industrienachfrage und geopolitischen Unsicherheiten leiden, profitieren andere von strukturellen Wachstumstrends etwa in den Bereichen Digitalisierung, Infrastruktur oder Verteidigung.
Auch wenn die Berichtssaison nun langsam ausläuft und ein Ende findet, haben doch noch einige Unternehmen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 vorgestellt. Dabei gab es die eine oder andere Überraschung – ein Großteil der Unternehmen bestätigte jedoch, trotz teils schwachen Jahresstarts, ihre Prognosen für das laufende Gesamtjahr.
Kioxia, der weltweit drittgrößte Hersteller von sogenannten Nand-Flash-Speichern nach Samsung Electronics und SK Hynix aus Südkorea, bereitet einen Zweit-Börsengang in den USA über American Depositary Shares vor.