Neue Spekulationen über einen möglichen Verkauf haben die Aktie des Diagnostikkonzerns zur Wochenmitte deutlich beflügelt. Auslöser war ein Medienbericht, wonach Qiagen neben anderen strategischen Optionen auch einen Unternehmensverkauf prüft.
Zur Wochenmitte richtet sich die Aufmerksamkeit der Börsianer nach Davos. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum in der Schweiz wird bleibt der Grönland-Konflikt mit der anstehenden Rede von US-Präsident Donald Trump das beherrschende Thema. Die Sorge vor einem Handelskrieg und der Zollschock vom Wochenende sitzen nach wie vor tief und auch nach zwei schwachen Handelstagen dürfte der DAX zur Wochenmitte weiter deutliche Schwankungen verzeichnen.
Die Auftragslage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich Ende des vergangenen Geschäftsjahres wieder etwas erholt. Nach einer Phase verhaltener Nachfrage und Unsicherheit zeichnen sich nun erste Anzeichen einer Stabilisierung ab – ein Lichtblick für Unternehmen, die von einer Belebung der Investitionen profitieren. Besonders interessant ist in diesem Umfeld die GEA Group, die als führender Anbieter von Technologien und Lösungen für die Prozessindustrie von der steigenden Nachfrage nach effizienten Produktionsanlagen profitieren dürfte.
Die US-Zollpolitik, das verschobene Verbrenner-Aus in Europa und die wachsende Konkurrenz aus Asien bremsen die deutschen Autobauer aus. Die Margen schrumpfen, die Gewinne geraten unter Druck. Hinzu kommen steigende Rohstoffpreise, Lieferkettenprobleme und ein verschärfter Wettbewerb im digitalen Bereich – etwa bei autonomem Fahren und Softwarelösungen. Bekommen die deutschen Autobauer noch rechtzeitig die Kurve?
Das MDAX-Unternehmen verfolgt die Strategie „Wachstum mit Digital Lifestyle“. Hinter dem griffigen Slogan steckt ein breit aufgestelltes Digitalportfolio, das von Mobilfunk über TV-Entertainment bis hin zu Energie reicht. Für Anleger besonders attraktiv: Freenet ist bekannt für eine großzügige Dividendenausschüttung! Die Aussicht auf ein IPO der Streaming-Tochter könnte zusätzliches Potenzial freisetzen.
Mit Rolls-Royce dürften die meisten zunächst vor allem luxuriöse Automobile verbinden. Dabei hat sich der Konzern von dieser Sparte bereits vor fast 30 Jahren getrennt. Neben einem erfolgreichen Turbinen- und Rüstungsgeschäft positionieren sich die Briten nun in einem weiteren Milliardenmarkt: Rechenzentren.
Bertrandt ist ein weltweit tätiger Engineering Dienstleister mit Kunden sowohl aus der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche als auch der Luft- und Verteidigungsindustrie. Im Interview spricht der ES mit Herrn Voss über das vergangene Geschäftsjahr und die Aussichten für die kommenden Jahre.
Mit den US-Banken startet in dieser Woche offiziell die Berichtssaison in den USA. Auch wenn es hierzulande noch ein paar Tage dauern wird, bis die Ergebnisse der Unternehmen veröffentlicht werden, hatten zuletzt doch einige erste vorläufige Zahlen im Gepäck.