Die Optikerkette hat im 1. Halbjahr in Deutschland eine verhaltene Verbraucherstimmung zu spüren bekommen. Dank des Ausbaus des internationalen Geschäfts stieg der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen dennoch leicht an.
Die erneuten Angriffe im Nahen Osten stehen auch heute im Fokus der Anleger. Derzeit überwiegt noch die Hoffnung, dass es zu einer baldigen erneuten Einigung zwischen den USA und dem Iran kommt. Allerdings ist der Ton wieder schärfer geworden.
Die Übernahmeschlacht um die Commerzbank geht in die nächste Runde. Nach Ablauf der zweiten Annahmefrist für das Übernahmeangebot hat sich die italienische Großbank UniCredit ihren Einfluss auf das Frankfurter Geldhaus weiter ausgebaut.
Der Logistikkonzern hat die Belastungen durch die Zollpolitik hinter sich gelassen und im 2. Quartal bei einem gestiegenen Umsatz deutlich mehr verdient.
In der 1. Jahreshälfte zählten Edelmetalle, wie Gold und auch der „kleine Bruder“ Silber nicht unbedingt zu den Börsenlieblingen. Nachdem im Januar noch Rekordstände erreicht wurden, setzte angesichts des Kriegs im Nahen Osten, eine Konsolidierung ein. Doch die anhaltenden geopolitischen Unruhen dürften den „sichere Hafen Gold“ über kurz oder lang wieder in den Anlegerfokus rücken, während die anhaltende KI-Euphorie Silber zusätzlichen Rückenwind geben sollte. Damit haben sich beide einen Platz in der ES-Favoritenserie gesichert.
Während Hochtief positive Ergebniseffekte durch eine Komplettübernahme der Tochter Cimic erwartet, hat BayWa neuen Spielraum für die laufende Sanierung erhalten. Hermle hingegen meldete eine starke Nachfrage aus der Chipindustrie sowie der Luft- und Raumfahrt und dem Verteidigungssektor für die ersten 5 Monate.
Nach dem Hype im vergangenen Jahr lief es für die Aktien aus dem Rüstungssektor in 2026 bislang nur schleppend. Entsprechend fragen sich die Marktteilnehmer: Ist die Branche ausgereizt?