Nach einer starken Entwicklung im 3. Quartal wird der Vorstand des DAX-Konzerns zuversichtlicher für das Gesamtjahr. Die Entwicklung im Pharma-Bereich konnte die Schwäche im Agrar-Geschäft abfedern und sorgte in den 3 Monaten per Ende September für ein Umsatzwachstum auf 10,05 (9,66) Mrd. €.
Sie zählt zu den Schlüsselindustrien in Deutschland und Europa: Die Chemiebranche. Mit Beginn der Energiekrise im Jahr 2022 gerieten die Chemiekonzerne zunehmend unter Druck und inzwischen hat die Konsolidierungswelle des Sektors hohe Wellen geschlagen. Höchste Zeit, die Comeback-Wetten im Übernahmekampf genauer unter die Lupe zu nehmen!
Die Sorge vor einer erneuten militärischen Eskalation im Iran-Krieg und die Unsicherheit vor den US-Zwischenwahlen haben den DAX zuletzt ausgebremst. Für zusätzlichen Druck sorgten die wieder anziehenden Ölpreise nach US-Militärschlägen auf die iranische Insel Keschm in der Straße von Hormus.
Marvell Technology und Lumentum schließen sich zusammen. Die Transaktion ist als reiner Aktiendeal strukturiert und hat einen Wert von rund 115 Mrd. $ einschließlich Schulden. Damit entsteht nach Angaben der US-Unternehmen ein Branchenführer im Bereich Konnektivität für Künstliche Intelligenz.
Der Diagnostikspezialist verkauft seine verlustbringende Tochtergesellschaft Diatron MI an ein indisches Investorenkonsortium und sich somit von einem Verlustbringer getrennt.
Der französische Zughersteller wird erneut vorsichtiger für das laufende Jahr. Der Konzern begründete dies mit technischen Problemen und Produktionsschwierigkeiten bei einigen seiner Produkte, darunter den doppelstöckigen Regionalzügen vom Typ Coradia Max.
Christine Lagarde tritt vorzeitig als Präsidentin der Europäischen Zentralbank ab. Die Französin gibt ihren Posten zum 7. Februar 2027 auf, wie die EZB kurz vor ihrem Zinsentscheid mitteilte. Darüber habe Lagarde den EZB-Rat sowie den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, informiert. Regulär wäre die achtjährige Amtszeit von Lagarde noch bis Ende Oktober 2027 gegangen.
Kaum ein Sektor hat in diesem Jahr so viel Bewegung erlebt wie die Technologiebranche. Die KI-Euphorie trägt weiter, aber die Börse unterscheidet schärfer zwischen Gewinnern und Verlierern. Dass die Nachfrage nach KI-Rechenleistung wächst, bezweifelt kaum jemand. Die Frage ist, was das Wachstum kostet und wer die Rechnung aus eigener Kraft bezahlen kann. Die Nervosität unter den Anlegern nimmt zu. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Kursabschläge.