New York – Die italienische Kartellbehörde hat eine Untersuchung vor dem Hintergrund der Preisgestaltung gegen den Softwaregiganten eingeleitet. Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM teiltedemnach mit, der Konzern habe möglicherweise versäumt, die Nutzer klar darüber zu informieren, dass KI-Werkzeuge in seine Microsoft-365-Produktpalette integriert worden seien.
Paris – Wegen einer Marketingkampagne für einen Grippeimpfstoff ist der französische Pharmahersteller ins Visier der EU-Kartellwächter geraten. Die Behörde befürchtet, dass Sanofis Kampagne für den Impfstoff Efluelda eine wettbewerbswidrige Herabsetzung der Konkurrenz darstellt.
TKMS gewinnt Fregattenauftrag – Rheinmetall geht leer aus
Die Thyssenkrupp-Rüstungstochter hat im deutschen Fregattengeschäft einen bedeutenden Erfolg erzielt. Rheinmetall geht dagegen leer aus. Der Konzern hatte angeboten, das F126-Projekt über seine Marinesparte zu übernehmen und fertigzustellen.
Lieferengpässe asiatischer Wettbewerber sorgen bei Evonik für eine spürbar verbesserte Auftrags- und Preissituation. Kunden weichen verstärkt auf Produkte des Spezialchemiekonzerns aus.
New York – Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte der Soßen- und Gewürzhersteller in den ersten 6 Monaten seinen Gewinn deutlich steigern – dies lag auch an der jüngsten Übernahme. CEO Brendan Foley verwies auf das „anhaltend starke und widerstandsfähige Geschäft in einem dynamischen Umfeld“ und hob insbesondere den beschleunigten Schwung im Flavor-Solutions-Bereich hervor. „Wir treiben auch die Integrationsplanung für die geplante Zusammenlegung mit Unilever Foods voran“, so der Manager weiter.
Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat bei dem Berliner Modekonzern Zalando eine Prüfung des Konzernabschlusses und des zugehörigen Lageberichts eingeleitet. Es liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass der Konzern gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen hat, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn und Frankfurt mitteilte.
Der deutsch-französische Panzerbauer hat den offiziellen Startschuss für seinen milliardenschweren Börsengang gegeben, der noch vor der Sommerpause erfolgen soll. Privatanleger sollen nicht zum Zuge kommen.
Mit dem angekündigten Ausscheiden der Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci steht der Mainzer Biotech-Konzern vor einem bedeutenden Wendepunkt. Die personellen Veränderungen könnten weitreichende Folgen für Unternehmensstrategie, Innovationskraft und Marktbewertung haben. Die ersten Trennungs-Details lassen indes einige Fragen offen.