Zürich – Der Schweizer Lebensmittelgigant prüft nach der temporären Zwangsverwaltung seiner russischen Tochtergesellschaft durch den Oligarchen-Staat weitere Schritte. Konkret hieß es von Nestlé, man nehme das Dekret des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Kenntnis und bewerte die Situation. Der Konzern werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Rechte zu schützen und den Fortbetrieb im Interesse der Mitarbeiter zu sichern.
Der Hersteller von Mixed-Signal Halbleitern für die Automobilindustrie, kann durch die Erweiterung einer Liefervereinbarung für die Dortmunder Waferfertigung („Fab“) bis mindestens 2028 auf deutlich erhöhte Kapazitäten zugreifen und sichert sich damit im aktuellen Allokationsumfeld zusätzliche Wafer-Kapazitäten.
Zum Wochenschluss sorgte die anhaltende Unsicherheit der Anleger hierzulande für Zurückhaltung. Dabei stützen die Vorgaben der Wall Street und auch die Ölpreise gaben zuletzt weiter nach. Immerhin näherte sich der DAX zwischenzeitig wieder der runden Marke bei 26.000 Punkten. Auch die Zinsanhebung der US-Notenbank Fed wurde gelassen aufgenommen.
New York – Der US-Flugzeugbauer stellt sich bei seinem modernisierten Großraumjet 777X nach jahrelanger Verspätung auf weitere Verzögerungen ein. Einige Tests könnten sich ins Jahr 2027 verschieben, sagte Boeing-Chef Kelly Ortberg. Als Grund nannte er die noch ausstehende Zulassung der Triebwerke von GE Aerospace. Dennoch plant der, die ersten Flugzeuge des Typs im kommenden Jahr auszuliefern. Schon damit liegt die 777X sieben Jahre hinter dem ursprünglichen Plan.
Der Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen hat jüngst mitgeteilt, in Gesprächen zu einer Übernahme durch einen Branchenriesen aus den USA zu sein. Mit dem auf Whiskey spezialisierten Konkurrenten Sazerac werde über ein öffentliches Übernahmeangebot verhandelt, wie das Management mitteilte.
Die US-Notenbank Federal Reserve hebt wegen der hartnäckig hohen Inflation erstmals seit Sommer 2023 den Leitzins an. Dieser steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 bis 4,00 %, wie der Fed-Zentralbankrat mitteilte. Die Entscheidung werde eine schnellere Rückkehr zum Zwei-Prozent-Inflationsziel der Fed unterstützen, sagte Fed-Chef Kevin Warsh.
Hapag-Lloyd hat bei der geplanten Übernahme der Reederei ZIM Zugeständnisse an Israel eingeräumt. Und während die Berichtssaison für das 2. Quartal im Grunde beendet ist, hat der Labordienstleister Stratec noch seine endgültigen Ergebnisse für das 2. Quartal vorgestellt. Zudem hat Nordex einen weiteren Auftrag eingesammelt.
Die Gewaltspirale in der Golfregion hat sich weiter verschärft und sorgte erneut für einen Ölpreisschock. Die Spritpreise an den Zapfsäulen erreichten neue Allzeithochs. Eine Beruhigung der Lage ist nicht abzusehen, womit die Wirtschaft alarmiert ist.