New York – Der in den USA notierte Mainzer Biotechkonzern plant die Schließung mehrerer Produktionsstandorte. Das Unternehmen begründete die Einschnitte u.a. mit einer zu geringen Auslastung und Kosteneinsparungen. Insgesamt könnten bis zu 1.860 Stellen von den Maßnahmen betroffen sein, hieß es. Geplant ist, die Standorte in Idar-Oberstein, Marburg und Tübingen bis Ende 2027 zu schließen. Der Betrieb in Singapur soll voraussichtlich im 1. Quartal 2027 eingestellt werden.
Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Der Verkauf der Stahlsparte von Thyssenkrupp an Jindal Steel ist geplatzt. Damit bleibt dem Konzern aus Essen ein altbekanntes Sorgenkind erhalten, das seit Jahren hohe Anforderungen an Kapital und Management stellt.
Künstliche Intelligenz ist seit Jahren das beherrschende Thema an den Börsen. Für die Unternehmen begann das Rennen, den „Einstieg ins KI-Zeitalter“ nicht zu verpassen. Aber immer wieder macht sich die Sorge breit, dass KI zahlreiche Geschäftsmodelle überflüssig machen könnte. Selbst Cybersecurity-Aktien sind im Zuge dessen unter Druck geraten – zu Unrecht! Die teils günstigen Einstiegsgelegenheiten lässt man sich keineswegs entgehen.
Beim Auto- und Industriezulieferer zieht das Geschäft mit der Elektromobilität an. Die Sparte, die die Zukunftshoffnungen des Familienunternehmens trägt, steigerte als einziger Geschäftsbereich den Umsatz im Auftaktquartal 2026 und verringerte den Verlust.
Für die ersten 3 Monate weist der Rüstungskonzern nach vorläufigen Zahlen zwar ein Umsatzplus von 8 % auf 1,94 Mrd. € aus, am Aktienmarkt war jedoch mit Erlösen von über 2 Mrd. € gerechnet worden.
Die Berichtssaison in den USA hat ihren Peak so gut wie erreicht und zuletzt haben auch einige Tech-Schwergewichte ihre Bücher geöffnet. Während einige die Sorgen vor den sich nicht lohnenden KI-Ausgaben zerstreuen konnten, richteten Anleger ihren Blick vor allem auf die Aussichten der Unternehmen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate verlassen das Ölkartell OPEC. Für den US-Präsidenten ist der Austritt ein Etappensieg gegen den Iran. Dies könnte der Beginn einer neuen Ordnung in der Golf-Region sein. Die Probleme dort werden mit diesem Schritt sicher nicht kleiner, doch was bedeutet dies für den Rest der Welt und vor allem für den Ölpreis?