Der DAX hat sich in der ersten vollen Börsenwoche erfolgreich entwickelt und erstmals die Marke von 25.000 Punkten überwunden. Traditionell gilt der Januar als historisch guter Börsenmonat, dennoch verlief die erste vollständige Handelswoche ungewöhnlich stark.
New York – Der Verwaltungsrat des Medienkonzerns Warner Bros. Discovery rät seinen Aktionären einstimmig davon ab, ihre Aktien Paramount Skydance anzudienen. Es sei inadäquat, von zu geringem Wert und einfach zu riskant. Netflix Übernahmeangebot sei in mannigfaltiger Weise überlegen, hieß es vom Management.
New York – JPMorgan Chase wird der neue Herausgeber der Apple-Kreditkarte und löst damit Goldman Sachs ab. Durch die Vereinbarung sollen nach Abschluss mehr als 20 Mrd. $ an Kartenguthaben auf die Plattform von Chase übertragen werden. Für JPMorgan festigt der Schritt die Position im wichtigen Kreditkartengeschäft.
Bei der Vielzahl an Anlagemöglichkeiten lohnt sich auch immer ein Blick auf die Dividendenstrategie. Ein schon lange aus den USA „rübergeschwappter“ Investitionsansatz ist die angepasste „Dogs of the Dow“-Strategie, die auf den deutschen Leitindex angewendet wird. Mit Blick auf die potenziellen Ausschüttungen für das vergangene Geschäftsjahr ergibt sich eine spannende Startaufstellung.
Nach einer ausgeprägten Schwächephase lässt der Druck auf die Lkw-Lagerbestände in Europa und Nordamerika spürbar nach. Gleichzeitig hat sich das regulatorische Umfeld – insbesondere mit Blick auf Zölle und Emissionsvorgaben – zuletzt wieder stabilisiert und ist besser kalkulierbar geworden. Damit mehren sich die Anzeichen für eine zyklische Erholung der Nutzfahrzeugbranche. Zum Jahresstart bietet sich die Chance, frühzeitig auf einen Rebound bei SAF-Holland zu setzen.
Zu den „Gewinner-Aktien“ im DAX zählte 2025 definitiv RWE. Der Energieversorger beendete das Börsenjahr mit 45,26 € – das entspricht einem Plus von knapp 57 %. Auch wenn es der Konzern nicht in die „Dogs of the DAX“-Riege geschafft hat (s.S.4-5), überzeugt der Wert, neben der erfreulichen (Kurs-)Entwicklung, auch mit einer konstanten Dividendenausschüttung.
Die Aussichten auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr haben den deutschen Leitindex zeitweise auf ein neues Rekordhoch getrieben. Bereits gegen Ende 2025 hatten die Investoren auf eine Belebung durch die Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Regierung gesetzt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) bleibt jedoch für 2026 zunächst vorsichtig, wobei auch einige Branchen
Erholungspotenzial versprechen.
Auch wenn die Nachrichtenlage mit den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel eher dünn war, meldeten doch noch ein paar Unternehmen vorläufige Kennzahlen. Andere hatten Prognoseanpassungen im Gepäck.