New York – Der US-Chipkonzern hat ein starkes 3. Quartal hinter sich – eigentlich. Denn trotz guter Zahlen konnte Broadcom mit seinem Ausblick die hohen Markterwartungen nicht erfüllen. Für das lfd. Geschäftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen nun mit KI-Erlösen von 58 Mrd. $ statt der zuvor angepeilten 56 Mrd. $.
An der deutschen Börse sorgen derzeit gleich zwei Unternehmen mit Übernahmeplänen für Schlagzeilen: Während bei Delivery Hero die geplante Übernahme durch Uber immer konkretere Formen annimmt, verschärft sich bei Hugo Boss der Machtkampf mit dem britischen Großaktionär Frasers.
Der DAX steuert nach drei Verlusttagen auf eine Stabilisierung zu. Dank stagnierender Ölpreise signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex sogar eine minimale Verbesserung. Am vergangenen Freitag hatte der DAX mit 26.618 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht. Seither sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleihezinsen für Mollstimmung und eine deutliche Korrektur.
Bei der Commerzbank kommt Bewegung in den Übernahmepoker mit UniCredit. Vorstandschefin Bettina Orlopp bestätigte am Mittwoch erstmals direkte Gespräche mit der italienischen Großbank über eine mögliche Übernahme.
New York – Der anhaltende KI-Boom treibt den Traditionskonzern weiter an, entsprechend optimistisch blickt Dell nun optimistischer auf den weiteren Jahresverlauf. Im 2. Quartal verdoppelte sich der Umsatz allein mit KI-Servern auf 16,4 Mrd. $. Insgesamt kletterte der Umsatz um fast 60 % auf gut 47,0 Mrd. $.
Zürich – Der Schweizer Lebensmittelgigant gibt bei seinem Konzernumbau weiter Gas. So stößt Nestlé derzeit das Mainstream-Geschäft mit Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln ab. Den Fokus legt Nestlé in diesem Bereich künftig auf das Premium-Segment.
Während die testierten Halbjahresergebnisse von Bijou Brigitte für den September angekündigt sind, haben SMT Scharf, NFON, Sto und Hermle ihre Quartalszahlen vorgestellt. Zwar ist die Berichtssaison hierzulande im Grund gelaufen, einige Unternehmen der 2. und 3. Reihe haben dennoch Ergebnisse vorgestellt.
Nach dem kräftigen Einbruch der Investitionen in den Vorjahren gewinnt Deutschland für ausländische Investoren wieder an Attraktivität, vor allem in Europa. Dabei zeichnet sich eine Verschiebung bei den Herkunftsländern des Kapitals ab, wie aktuelle Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen.