Die UniCredit nahm eine weitere wichtige Hürde zur Übernahme der Commerzbank. Die EZB genehmigte die Aufstockung der Anteile über die Schwelle von 30 % sowie weitere Zukäufe ohne Obergrenze. Damit bestätigten sich Berichte aus dem Sommer, wonach die Zentralbank trotz einiger Bedenken gegen das Vorgehen der Italiener sich nicht gegen die Übernahme stellen wird.
New York – Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hat seine Gewinnprognose erneut erhöht. Dabei profitieren die Amerikaner von der Nachfrage nach neuen Medikamenten bei Krebs und Autoimmunerkrankungen. Dies glich ein eher schwächeres Wachstum bei Medizinprodukten aus.
Die Erholung im globalen Technologiesektor dürfte dem deutschen Aktienmarkt etwas Rückenwind verleihen. Am Vortag hatten hohe Verluste von KI-Aktien zwar auch hierzulande auf die Stimmung der Anleger gedrückt. Der DAX ist aber vor allem von Unternehmen aus klassischen Branchen geprägt, weshalb die KI-Schwäche nur bedingt Spuren hinterließ. Grund der teilweise KI-Kurseinbrüche waren Ängste mancher Anleger, dass sich die milliardenschweren Investitionen der KI-Konzerne womöglich nicht auszahlen könnten.
Stockholm – Der Netzwerkausrüster hat sich im 3. Quartal besser geschlagen als gedacht. Der Konzernumsatz wuchs u.a. dank einer soliden Nachfrage nach Mobilfunkequipment um 6 % auf 59,5 Mrd. SEK. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) ging im Jahresvergleich zwar um über ein Drittel auf 10,1 Mrd. SEK zurück.
Die deutsche Kranich-Airline kann bei der portugiesischen Fluggesellschaft TAP einsteigen und damit ihr Geschäft mit Lateinamerika ausbauen. Die Lufthansa erhält für rund 1,2 Mrd. € den Zuschlag für bis zu 49,9 % und setzt sich damit im Bieterrennen gegen den Rivalen Air France-KLM durch.
New York – Das US-Finanzministerium hat gegen die Bank of America Strafen von mehr als 1,21 Mrd. $ wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verhängt. Unter anderem habe die Großbank chinesische Geldwäsche-Netzwerke nicht gemeldet, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Insgesamt gehe es um verdächtige Transaktionen in Höhe von mehr als 5 Mrd. $. Bei rund einem Fünftel davon seien auch Anliegen der nationalen Sicherheit im Spiel gewesen.
Die Aqarios GmbH wurde 2021 als Spin-off der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet. Im Mittelpunkt des Geschäfts steht die Entwicklung von Software zur Optimierung komplexer Problemstellungen – von Lieferketten und Energienetzen bis zu Produktionsplänen und Investmentportfolios. Hierfür entwickelte die Aqarios GmbH fortgeschrittene Lösungen und insbesondere Software, die auf Quantencomputing basiert.
Wenn in den USA die Berichtssaison beginnt, richtet sich der Blick der Finanzwelt traditionell zuerst auf die Großbanken. Sie eröffnen jedes Quartal den Reigen der Unternehmensbilanzen und gelten als Frühindikator für Konjunktur, Kreditnachfrage und Stimmung an den Kapitalmärkten. Entsprechend aufmerksam wurde auch diesmal verfolgt, was die Institute zu berichten hatten.